HITHAPCHAH
PLATTFORM FÜR KONZERTE, PERFORMANCE, KLANGKUNST, BEGEGNUNGEN U. M.
Die Krise als Material. Die Überwindung als Bewegung. Hitpartzut – der unaufhaltsame Ausbruch im Spannungsfeld der Gegenwart.
HITHAPCHAH – „Ich bin der Sturm“
AVITAL COHEN & CO
Flöten, Konzept & Reshimu (Dokumentation und Bewahrung des Geschehens):
Avital Cohen
Gäste:
Verschiedene Künstler
„Ich bin der Sturm” ist mein souveräner, performativer «Hitparzot» (Ausbruch) in herausfordernden Zeiten: meine künstlerische Antwort auf das, was ich als gegenwärtigen Judenhass erlebe, und auf das, was ich persönlich als stillen Ausschluss jüdischer Kunstschaffender aus dem Kulturleben wahrnehme. Geleitet vom jüdischen philosophisch-methodischen Prinzip der Hithapchah (Umkehrung) transformiere ich durch Birur (Läuterung), was mir als Ausgrenzung, Bedrohung und ein Schweigen, das ich in Strukturen wahrgenommen habe, begegnet, in schöpferische Kraft und unüberhörbare Stimme. Im Sinne von Hannah Arendt möchte ich für das sensibilisieren, was ich als fundamentale Differenz zwischen formaler Legalität und menschlicher Moral wahrnehme – damit Schweigen dort, wo es existiert, nicht zu einem Schatten auf dem Gewissen wird.
Die Aufführungen finden aus Sicherheitsgründen im geschützten Rahmen statt – im „Raum der Nitzotzot” und im „Auge des Sturms” – und sind ausschliesslich meinem vertrauten Freundeskreis zugänglich.
Kunst, die schweigt, hört auf, Kunst zu sein – das ist unsere Amida (Standhalten). Wir schweigen nicht. Wie wird deine Amida gegen Judenhass sichtbar?
WEITERE VERANSTALTUNGEN
Viele weitere Veranstaltungen sind in Planung – Ankündigungen folgen.
Die Krise als Material. Die Überwindung als Bewegung. Hitpartzut – der unaufhaltsame Ausbruch im Spannungsfeld der Gegenwart.
HITHAPCHAH – „Ich bin der Sturm“
AVITAL COHEN & CO
Flöten, Konzept & Reshimu (Dokumentation und Bewahrung des Geschehens):
Avital Cohen
Gäste:
Verschiedene Künstler
„Ich bin der Sturm” ist mein souveräner, performativer «Hitparzot» (Ausbruch) in herausfordernden Zeiten: meine künstlerische Antwort auf das, was ich als gegenwärtigen Judenhass erlebe, und auf das, was ich persönlich als stillen Ausschluss jüdischer Kunstschaffender aus dem Kulturleben wahrnehme. Geleitet vom jüdischen philosophisch-methodischen Prinzip der Hithapchah (Umkehrung) transformiere ich durch Birur (Läuterung), was mir als Ausgrenzung, Bedrohung und ein Schweigen, das ich in Strukturen wahrgenommen habe, begegnet, in schöpferische Kraft und unüberhörbare Stimme. Im Sinne von Hannah Arendt möchte ich für das sensibilisieren, was ich als fundamentale Differenz zwischen formaler Legalität und menschlicher Moral wahrnehme – damit Schweigen dort, wo es existiert, nicht zu einem Schatten auf dem Gewissen wird.
Die Aufführungen finden aus Sicherheitsgründen im geschützten Rahmen statt – im „Raum der Nitzotzot” und im „Auge des Sturms” – und sind ausschliesslich meinem vertrauten Freundeskreis zugänglich.
Kunst, die schweigt, hört auf, Kunst zu sein – das ist unsere Amida (Standhalten). Wir schweigen nicht. Wie wird deine Amida gegen Judenhass sichtbar?
WEITERE VERANSTALTUNGEN
Viele weitere Veranstaltungen sind in Planung – Ankündigungen folgen.

SEAARAH (STURM) – KONZERTE
Avital Cohen, Flöten
Andreas Marti, Cembalo
PROGRAMM
Der Sturm in der Barockmusik – wie Komponisten ihre Zeit erlebten und dies in Werken für Cembalo und Flöte ausdrückten. Werke von J. S. Bach, C. F. Abel, A. Caceres und E. Varèse (gespielt auf einer restaurierten Couesnon-Flöte).
VORANMELDUNG & EINTRITT
Plätze: Begrenzte Platzzahl. Early Booking empfohlen.
Anmeldung: Ausschliesslich für den privaten Freundeskreis via cohen-avital@proton.me
Eintritt: Freier Eintritt / Spende (Kollekte) vor Ort am Konzert
TERMINE
Samstag, 15. August 2026, 17:00 Uhr | RAUM DER NITZOTZOT (ausserhalb Bern)
Donnerstag, 27. August 2026, 19:00 Uhr | RAUM AUGE DES STURMS (in Bern)
Avital Cohen, Flöten
Andreas Marti, Cembalo
PROGRAMM
Der Sturm in der Barockmusik – wie Komponisten ihre Zeit erlebten und dies in Werken für Cembalo und Flöte ausdrückten. Werke von J. S. Bach, C. F. Abel, A. Caceres und E. Varèse (gespielt auf einer restaurierten Couesnon-Flöte).
VORANMELDUNG & EINTRITT
Plätze: Begrenzte Platzzahl. Early Booking empfohlen.
Anmeldung: Ausschliesslich für den privaten Freundeskreis via cohen-avital@proton.me
Eintritt: Freier Eintritt / Spende (Kollekte) vor Ort am Konzert
TERMINE
Samstag, 15. August 2026, 17:00 Uhr | RAUM DER NITZOTZOT (ausserhalb Bern)
Donnerstag, 27. August 2026, 19:00 Uhr | RAUM AUGE DES STURMS (in Bern)
Alle Rechte vorbehalten. © 2026 Avital Cohen. Jegliche Nutzung ohne ausdrückliche und schriftliche Zustimmung von Avital Cohen ist untersagt.
Es ist nicht gestattet, dieses Projekt ohne Zustimmung der Künstlerin zu zitieren, zu erwähnen oder in öffentlichen Gesprächen zur Sprache zu bringen.
Es ist nicht gestattet, dieses Projekt ohne Zustimmung der Künstlerin zu zitieren, zu erwähnen oder in öffentlichen Gesprächen zur Sprache zu bringen.
AIR POÉTIQUE 5785 / 2025 - 2028
AIR POÉTIQUE 5785
Tales of Air & Earth —
Eine komponierte Konzertperformance
Clip
Programm
Daniel Weissberg, Flöten(t)räume
für Flöte und Live-Elektronik (2024/25)
Clip
Serafin Aebli, Diapir
für Flöte und Live-Elektronik (2024/25)
Clip
Alfred Zimmerlin, Tales of Air and Earth
für Flöte(n), Perkussion und ein akustisches Bühnenbild (2023–25)
Clip – Flöte(n), Vibraphon/Perkussion und Streichorchester (ohne Dirigenten)
Clip –Flöte(n), Vibraphon/Perkussion und ein akustisches Bühnenbild (fixed media)
Turkar Gasimzada, Breath
für Flöte solo, Licht & Elektronik (2014)
Clip
Vor und nach jedem Werk:
Avital Cohen, Air Notes
für Flöten, Kunststoffschleppe & Live Elektronik (2016)
Clip
Mitwirkende – Biographien
Avital Cohen, Flöten & Performance
Till Lingenberg, Vibraphon / Perkussion
Serafin Aebli, Daniel Weissberg, Live-Elektronik
Alfred Zimmerlin, Mischpult
Ralf Samens, Licht Design
Silvio Meessen, Video
Fünf Werke, drei davon Uraufführungen, verbinden und verschränken sich zu einem
Ganzen, zur Aufführung in einem Raum, den sich Publikum und MusikerInnen teilen.
Naturphänomene und der Atem als Ausdruck des Lebendigen und dessen Gefährdung durch zerstörerisches Handeln bilden den Hintergrund für die Entstehung der Werke, die ganz unterschiedlich auf die Thematik reagieren und darauf eingehen.
Die Flötistin und Performerin Avital Cohen bewegt sich durch den Raum und verschiedene live elektronische Settings. Das Publikum ist mitten im Geschehen, mal ganz nah an den Instrumenten und ihren Klängen, mal umgeben und eingehüllt vom Klang einer Vielzahl von Lautsprechern.
AIR POÉTIQUE steht als Plattform über einer Reihe von Projekten mit verschiedenen Titeln, bei denen die Verbindung zwischen Mensch und Natur im Zentrum steht, ebenso wie die Rolle der freien Kunst in der Gesellschaft./ Die Zahl 5785 steht symbolisch für den globalen, gemeinsamen und solidarischen Änderungsprozess.
Konzept
Tales of Air & Earth —
Eine komponierte Konzertperformance
Clip
Programm
Daniel Weissberg, Flöten(t)räume
für Flöte und Live-Elektronik (2024/25)
Clip
Serafin Aebli, Diapir
für Flöte und Live-Elektronik (2024/25)
Clip
Alfred Zimmerlin, Tales of Air and Earth
für Flöte(n), Perkussion und ein akustisches Bühnenbild (2023–25)
Clip – Flöte(n), Vibraphon/Perkussion und Streichorchester (ohne Dirigenten)
Clip –Flöte(n), Vibraphon/Perkussion und ein akustisches Bühnenbild (fixed media)
Turkar Gasimzada, Breath
für Flöte solo, Licht & Elektronik (2014)
Clip
Vor und nach jedem Werk:
Avital Cohen, Air Notes
für Flöten, Kunststoffschleppe & Live Elektronik (2016)
Clip
Mitwirkende – Biographien
Avital Cohen, Flöten & Performance
Till Lingenberg, Vibraphon / Perkussion
Serafin Aebli, Daniel Weissberg, Live-Elektronik
Alfred Zimmerlin, Mischpult
Ralf Samens, Licht Design
Silvio Meessen, Video
Fünf Werke, drei davon Uraufführungen, verbinden und verschränken sich zu einem
Ganzen, zur Aufführung in einem Raum, den sich Publikum und MusikerInnen teilen.
Naturphänomene und der Atem als Ausdruck des Lebendigen und dessen Gefährdung durch zerstörerisches Handeln bilden den Hintergrund für die Entstehung der Werke, die ganz unterschiedlich auf die Thematik reagieren und darauf eingehen.
Die Flötistin und Performerin Avital Cohen bewegt sich durch den Raum und verschiedene live elektronische Settings. Das Publikum ist mitten im Geschehen, mal ganz nah an den Instrumenten und ihren Klängen, mal umgeben und eingehüllt vom Klang einer Vielzahl von Lautsprechern.
AIR POÉTIQUE steht als Plattform über einer Reihe von Projekten mit verschiedenen Titeln, bei denen die Verbindung zwischen Mensch und Natur im Zentrum steht, ebenso wie die Rolle der freien Kunst in der Gesellschaft./ Die Zahl 5785 steht symbolisch für den globalen, gemeinsamen und solidarischen Änderungsprozess.
Konzept
DANKSAGUNG UND BERATUNG
Alfred Zimmerlin für die Komposition und die künstlerische Beratung.
Daniel Weissberg für die Komposition, Beratung und Software-Programmierung (Air Notes, Breath).
Serafin Aebli für die Komposition, Programmierung und Beratung.
Ralf Samens für die Beratung im Bereich Lichtdesign und Beleuchtung.
Patrick Chenais für die Unterstützung bei der Lichtprogrammierung von Breath.
Suzanne Brunner-Veuve für Beratung und Produktionsmanagement.
Simon und Sarah Brusis (Central Uster) für die Bereitstellung der Infrastruktur und Bewerbung.
Ein herzlicher Dank gilt zudem all unseren Partnern und Unterstützern:
Sponsoren und Partner (PDF)
Alfred Zimmerlin für die Komposition und die künstlerische Beratung.
Daniel Weissberg für die Komposition, Beratung und Software-Programmierung (Air Notes, Breath).
Serafin Aebli für die Komposition, Programmierung und Beratung.
Ralf Samens für die Beratung im Bereich Lichtdesign und Beleuchtung.
Patrick Chenais für die Unterstützung bei der Lichtprogrammierung von Breath.
Suzanne Brunner-Veuve für Beratung und Produktionsmanagement.
Simon und Sarah Brusis (Central Uster) für die Bereitstellung der Infrastruktur und Bewerbung.
Ein herzlicher Dank gilt zudem all unseren Partnern und Unterstützern:
Sponsoren und Partner (PDF)
Moyse-Coesnon-Flöte
Für die neue Auftragskomposition Tales of Air & Earth von Alfred Zimmerlin wurde eine 100 Jahre alte (komplett) handgemachte Moyse-Coesnon-Flöte, die auf unerklärliche Weise in Vergessenheit geriet, wiederbelebt und in den heutigen musikalischen Kontext neu integriert.
KUNSTRAUM WALCHETURM, ZÜRICH
AIR POÉTIQUE 5785 Avital & Co
Freitag, 13. Dezember, 20:30 Uhr
Walcheturm, Zürich
Live Streaming
AIR POÉTIQUE 5785 Avital & Co
Freitag, 13. Dezember, 20:30 Uhr
Walcheturm, Zürich
Live Streaming
KONZERTE IN CENTRAL USTER
AIR POÉTIQUE 5785 Avital & Co
Eine komponierte Konzertperformance - Weltpremiere
im Central, Uster
Freitag, 24. Oktober, 20:00 für Erwachsene
Samstag, 25. Oktober, 11:00 für Kinder
Samstag, 25. Oktober, 15:00 für Jugendliche
Samstag, 25. Oktober, 20:00 für Erwachsene
Video
AIR POÉTIQUE 5785 Avital & Co
Eine komponierte Konzertperformance - Weltpremiere
im Central, Uster
Freitag, 24. Oktober, 20:00 für Erwachsene
Samstag, 25. Oktober, 11:00 für Kinder
Samstag, 25. Oktober, 15:00 für Jugendliche
Samstag, 25. Oktober, 20:00 für Erwachsene
Video
BAKU CONTEMPORARY DAYS, MAI 2025
AIR POÉTIQUE 5785 Avital & Co
Mittwoch, 21. Mai 2025, 16:00h
Internationales Mugham-Zentrum, Baku, Aserbaidschan
Ca. 100 Besucher
Programm
Daniel Weissberg (1954, Schweiz) - "Flöten(t)räume" (für Flöte und Mehrkanal-Live Elektronik) Weltpremiere
Serafin Aebli (1994, Schweiz) - "Diapir" (für Bassflöte, Live-Elektronik und vier Lautsprecher) Weltpremiere
INTERPERTEN
Avital Cohen (flöten / Performance, Schweiz); Serafin Aebli, Live-Elektronik; Daniel Weissberg, Live-Elektronik
Clip
Samstag, 24 May 2025, 19:00h
Staatliche Akademische Philharmonie, Baku, Aserbaidschan
Programm
Alfred Zimmerlin (1955, Schweiz) – “Tales of Air and Earth” (2025; für Flöten, Vibraphone / Perkussion und Streichorchester) Weltpremiere
INTERPERTEN
Avital Cohen (Flöten, Schweiz)
Philipp Fitin (Vibraphon / Perkussion, Russland)
Cadenza Orchester | Dirigent Samir Asadov (Aserbaidschan)
Staatliche Akademische Philharmonie, Baku, Aserbaidschan
Programm
Alfred Zimmerlin (1955, Schweiz) – “Tales of Air and Earth” (2025; für Flöten, Vibraphone / Perkussion und Streichorchester) Weltpremiere
INTERPERTEN
Avital Cohen (Flöten, Schweiz)
Philipp Fitin (Vibraphon / Perkussion, Russland)
Cadenza Orchester | Dirigent Samir Asadov (Aserbaidschan)
AIR POÉTIQUE - NESHIMAH /2023
CLIP
Das Projekt Neshimah von Avital Cohen ist eine vollendete Performance von ununterbrochenen 90 Minuten, in der die Luft und der Atem eine eigene Sichtbarkeit und Bühne erhalten.
Es basiert auf einer tiefgreifenden morphologischen Analyse der hebräischen Sprache, in der die Begriffe Neshimah für den Atemzug sowie die Respiration und das kabbalistische Neshamah für die Seele sowie das Bewusstsein die identische Wurzel N-Sh-M teilen.
Diese linguistische Einheit bildet das Fundament für eine künstlerische Untersuchung, welche die Selbstverständlichkeit des Atems als zentrales Element des Lebens dekonstruiert und neu verortet: Während der Atem im Alltag aufgrund der Transparenz der Luft oft ohne greifbare Präsenz bleibt, erfährt er durch den den Playing Body der Flötistin ein physisches Dasein und eine unmittelbare audiovisuelle Manifestation.
Über dieses Medium, den Körper der Flötistin selbst, transformiert Avital Cohen das Unsichtbare in eine eigene künstlerische Sprache. Dabei fungiert der Luftstrom nicht mehr lediglich als Träger des Klangs, sondern tritt als plastisches Material selbst in den Vordergrund. Die Geräuschhaftigkeit des Atems, das bewusste Formen von Luftwirbeln und die Textur des reinen Luftstroms werden zu den primären kompositorischen Elementen dieser intensiven, ununterbrochenen Zeitspanne.
Die Performance, wie sie 2023 in Baku präsentiert wurde, macht die Dynamik des Atems durch die physische Interaktion und die spezifische Instrumentalkunst erfahrbar und verleiht dem flüchtigen Prozess des Atmens eine bleibende, materielle Realität.
Das Projekt Neshimah von Avital Cohen ist eine vollendete Performance von ununterbrochenen 90 Minuten, in der die Luft und der Atem eine eigene Sichtbarkeit und Bühne erhalten.
Es basiert auf einer tiefgreifenden morphologischen Analyse der hebräischen Sprache, in der die Begriffe Neshimah für den Atemzug sowie die Respiration und das kabbalistische Neshamah für die Seele sowie das Bewusstsein die identische Wurzel N-Sh-M teilen.
Diese linguistische Einheit bildet das Fundament für eine künstlerische Untersuchung, welche die Selbstverständlichkeit des Atems als zentrales Element des Lebens dekonstruiert und neu verortet: Während der Atem im Alltag aufgrund der Transparenz der Luft oft ohne greifbare Präsenz bleibt, erfährt er durch den den Playing Body der Flötistin ein physisches Dasein und eine unmittelbare audiovisuelle Manifestation.
Über dieses Medium, den Körper der Flötistin selbst, transformiert Avital Cohen das Unsichtbare in eine eigene künstlerische Sprache. Dabei fungiert der Luftstrom nicht mehr lediglich als Träger des Klangs, sondern tritt als plastisches Material selbst in den Vordergrund. Die Geräuschhaftigkeit des Atems, das bewusste Formen von Luftwirbeln und die Textur des reinen Luftstroms werden zu den primären kompositorischen Elementen dieser intensiven, ununterbrochenen Zeitspanne.
Die Performance, wie sie 2023 in Baku präsentiert wurde, macht die Dynamik des Atems durch die physische Interaktion und die spezifische Instrumentalkunst erfahrbar und verleiht dem flüchtigen Prozess des Atmens eine bleibende, materielle Realität.
AIR POÉTIQUE - KONZEPT / 2021
AIR POÉTIQUE steht als Label über eine Reihe von Projekten mit verschiedenen Titeln, bei denen die Verbindung zwischen Mensch und Natur im Zentrum steht
wie auch die Rolle der freien Kunst in der Gesellschaft.
Die erste Serie von AIR POÈTIQUE fand während der Corona-Pandemie statt (siehe: www.avitalcohen.com/projkete), obwohl es seit 2014 ununterbrochen Konzerte und Projekte mit den oben genannten Themen gab, die noch nicht unter diesem Titel waren. Wir haben Konzepte entwickelt, in denen die COVID-Einschränkungen respektiert wurden. Zum Beispiel die Performance: „A flutist calling the show must go on“ (©Avital Cohen & Sivan Cohen) in einer Telefonkabine in Köniz - eine 6-stündige Performance bei 1°C Aussentemperatur. Das Publikum stand mehr als 2 Meter auseinander entfernt auf offener Strasse und viele Familien konnten es durch die Balkone sehen und hören. Andere Konzertreihen während der Pandemie waren: „Birds Mania“, wo wir im Elfenaupark mitten im Wald in einer sonst immer geschlossenen Kapelle ein Cembalo-Flöten-Konzert spielten. Dieses Konzert war so erfolgreich, dass die Gemeinde Muri uns die Schlüssel der Kapelle zur Verfügung stellten und wir dort regelmäßig bei jedem Wetter verschiedene Programme spielten.
Nach der Pandemie fanden die Konzerte zunächst im Atelier der Flötistin und später auch in renommierten Konzertsälen in verschiedenen Ländern statt.
Die Ziffern (wie 5756 oder 5785) stehen symbolisch für den globalen, gemeinsamen und solidarischen Änderungsprozess. Es handelt sich um eine symbolische Zahl, ein Zukunftsjahr, das die Welt nicht erreichen wird, wenn keine Veränderungen stattfinden. Ebenso weist sie darauf hin, dass die Anzahl der Versuche nicht hoch genug sein kann, bis ein Veränderungsprozess stattfindet.
Wir wollen unsere Konzertserie AIR POÉTIQUE mit dem Ziel weiterführen, , eine positive Änderung im Hinblick auf Klima und Umwelt zu bewirken. In AIR POÉTIQUE bekommen die verschiedenen Projekte mit dem oben genannten Ziel ihren eigenen Namen (Untertitel), so wie: BIRDS MANIA, GEGENWART & ZUKUNFT, TALES OF AIR & EARTH usw.
wie auch die Rolle der freien Kunst in der Gesellschaft.
Die erste Serie von AIR POÈTIQUE fand während der Corona-Pandemie statt (siehe: www.avitalcohen.com/projkete), obwohl es seit 2014 ununterbrochen Konzerte und Projekte mit den oben genannten Themen gab, die noch nicht unter diesem Titel waren. Wir haben Konzepte entwickelt, in denen die COVID-Einschränkungen respektiert wurden. Zum Beispiel die Performance: „A flutist calling the show must go on“ (©Avital Cohen & Sivan Cohen) in einer Telefonkabine in Köniz - eine 6-stündige Performance bei 1°C Aussentemperatur. Das Publikum stand mehr als 2 Meter auseinander entfernt auf offener Strasse und viele Familien konnten es durch die Balkone sehen und hören. Andere Konzertreihen während der Pandemie waren: „Birds Mania“, wo wir im Elfenaupark mitten im Wald in einer sonst immer geschlossenen Kapelle ein Cembalo-Flöten-Konzert spielten. Dieses Konzert war so erfolgreich, dass die Gemeinde Muri uns die Schlüssel der Kapelle zur Verfügung stellten und wir dort regelmäßig bei jedem Wetter verschiedene Programme spielten.
Nach der Pandemie fanden die Konzerte zunächst im Atelier der Flötistin und später auch in renommierten Konzertsälen in verschiedenen Ländern statt.
Die Ziffern (wie 5756 oder 5785) stehen symbolisch für den globalen, gemeinsamen und solidarischen Änderungsprozess. Es handelt sich um eine symbolische Zahl, ein Zukunftsjahr, das die Welt nicht erreichen wird, wenn keine Veränderungen stattfinden. Ebenso weist sie darauf hin, dass die Anzahl der Versuche nicht hoch genug sein kann, bis ein Veränderungsprozess stattfindet.
Wir wollen unsere Konzertserie AIR POÉTIQUE mit dem Ziel weiterführen, , eine positive Änderung im Hinblick auf Klima und Umwelt zu bewirken. In AIR POÉTIQUE bekommen die verschiedenen Projekte mit dem oben genannten Ziel ihren eigenen Namen (Untertitel), so wie: BIRDS MANIA, GEGENWART & ZUKUNFT, TALES OF AIR & EARTH usw.
PAIN(t) / 2021 - 2023
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„Wie setzt man sich künstlerisch mit gesellschaftlichen „Doublebind“-Themen auseinander?
Welche Arten von Existenzen gibt es für die Künstler, wenn sie sich frei bewegen und sie die Erscheinungen und Assoziationen von diesen Themen abkoppeln?“
Avital Cohen
PAIN(t) ist ein Ausdruck des individuellen künstlerischen Schmerzes und wie dieser in unmittelbarer Verbindung mit der Gesellschaft steht; Dies wird mittels einer interdisziplinären, multimedialen Performance in einem einzigen musikalischen Satz dargestellt. Jede/r Performer/in übernimmt gleichzeitig die Rolle eines Komponisten und eines Improvisators. Das Werk basiert u.a. auf den Klängen einer Flötenspielerin, die sechs verschiedene Flöten spielt und wird in einem intimen, eher kleinem Raum für ein kleineres Publikum inszeniert.
Composing Body Ensemble:
Avital Cohen, Flöten und Sound Arts
Turkar Gasimzada, Live Elektronik (Curiculum PDF)
Richard Schmutz, VJ (Curiculum PDF)
Welche Arten von Existenzen gibt es für die Künstler, wenn sie sich frei bewegen und sie die Erscheinungen und Assoziationen von diesen Themen abkoppeln?“
Avital Cohen
PAIN(t) ist ein Ausdruck des individuellen künstlerischen Schmerzes und wie dieser in unmittelbarer Verbindung mit der Gesellschaft steht; Dies wird mittels einer interdisziplinären, multimedialen Performance in einem einzigen musikalischen Satz dargestellt. Jede/r Performer/in übernimmt gleichzeitig die Rolle eines Komponisten und eines Improvisators. Das Werk basiert u.a. auf den Klängen einer Flötenspielerin, die sechs verschiedene Flöten spielt und wird in einem intimen, eher kleinem Raum für ein kleineres Publikum inszeniert.
Composing Body Ensemble:
Avital Cohen, Flöten und Sound Arts
Turkar Gasimzada, Live Elektronik (Curiculum PDF)
Richard Schmutz, VJ (Curiculum PDF)
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Turkar Gasimzada
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Richard Schmutz
— Konzept (Deutsch) —
PAIN(t)©
Das Stück PAIN(t) ist aufgrund des Schocks und der Frustration entstanden, nachdem bekannt wurde, dass eine so schöne und Menschen nicht ausgrenzende Stadt wie Bern indirekt, möglicherweise ohne jegliche Absicht, Gurlitt (Cornelius) einen Freipass als Kunstmäzen für das kollektive Gedächtnis der Gesellschaft erteilt.
Gurlitt (Cornelius) hat sein Berufsleben mit einer fehlenden Transparenz gelebt und hat das Vermächtnis seines Vaters (Hildebrand) Gurlitt geheim gehalten. Dieser war als Freund und Kunsthändler Hitlers bekannt.
Die ethische Frage bezüglich des moralischen Aspekts, solche Geschenke von jemandem direkt und / oder indirekt anzunehmen, der jede Menge Blut an seinen Händen kleben hat, bleibt in erster Linie unbeantwortet.
Es stellen sich auch die Fragen, ob das Gesetzt diesbezüglich moralisch ist und wenn nicht, welchen Einfluss es auf die Gesellschaft hat und was es genau für eine Wiedergutmachung braucht?
Die Ermordeten können nicht für sich selbst sprechen. Gleichzeitig war es Gurlitt’s letzter Wunsch vor seinem Tod, die Sammlung dem Kunstmuseum Bern zu hinterlassen, was respektiert wurde, und sein Name wurde gross auf den Innenwänden des Berner Kunstmuseums verewigt.
PAIN(t) ist ein Ausdruck des individuellen künstlerischen Schmerzes und wie dieser in unmittelbarer Verbindung mit der Gesellschaft steht; Dies wird mittels einer interdisziplinären, multimedialen Performance in einem einzigen musikalischen Satz dargestellt.
Das Werk basiert u.a. auf den Klängen einer Flötenspielerin, die sechs verschiedene Flöten spielt und wird in einem intimen, eher kleinem Raum für ein kleineres Publikum inszeniert.
PAIN(t) ist eine aus drei KünstlerInnen bestehende gemeinsame Performance, in der jede/r gleichzeitig die Rolle eines Komponisten und eines Improvisators übernimmt.
Die Performance beinhaltet vorkomponierte und vorher aufgenommene Teile, die aus der Klangmanipulation der Live-Improvisation und dem Rezitieren der verschiedenen Texte durch die verschiedenen KünstlerInnen resultieren.
In diesem Rahmen leisteten die Künstler/Innen einen Beitrag zum Stück, indem sie spezifische, individuell-persönliche Schmerzerlebnisse erschlossen, die sie dazu inspirierten, breite und abstrakte Konzepte zu konkrete künstlerische Ideen umzuwandeln. Dies geschieht auf unterschiedliche Weise und aus verschiedenen Perspektiven:
• Richard befasst sich mit der ungesehenen/ unentdeckten Einzigartigkeit von visuellen Ressourcen sowie mit dem Schmerz, der durch ihre entfremdende Wirkung verursacht wird.
• Turkar reflektiert seit langer Zeit darüber, welchen Schmerz ein einzelnes Klangobjekt erlebt und welche akustische Parameter bestehen, wenn es verkleidet ist oder wenn man sich so weit davon entfernt, dass die Klänge nicht mehr gehört und unerkennbar werden.
• Avital versucht eine Antwort darauf zu finden, wie der Inhalt Dinge repräsentieren kann, indem er deren Oberflächen zueinander in Kontrast stellt. Sie versucht auch, diese künstlerischen Ressourcen losgelöst von ihren konventionellen Assoziationen freizulegen. Sie sucht eine Vielfalt von poetischen Timbre Kombinationen, die audiovisuell oft verborgen oder unhörbar sind. Sie nutzt die Verstärkung und Verminderung ihrer Präsenz, bis hin zur Unsichtbarkeit auf der Bühne, im musikalischen Kontext.
Einflüsse
Beeinflusst von Sivan Cohens Stück “Write A Work in Progress“ (ein Werk für Stimme(n), eine Flötistin und elektronisch verarbeitete Flötenstücke (Live-Elektronik) ©Alle Rechte vorbehalten an Sivan Cohen), traten Avital Cohen zusammen mit ihren KollegInnen Turkar Gasimzada, und Richard Schmutz eine künstlerische Reise/Recherche an.
— Concept (english) —
PAIN(T)© (NEW PROJECT)
PAIN(t) is an expression of the individual artistic pain and its connection with the society through an interdisciplinary, one-movement multimedia ballet piece.
The piece is performed by an invisible flutist playing six different flutes, a composer, VJ and staged in an inquisitive, rather small space for a small audience.
COMPOSING BODY ENSEMBLE
Avital Cohen, flutes and sound arts
Turkar Gasimzada, live electronics
Richard Schmutz, VJ
The PAIN(t) is a collaborative performance project, executed by three performers, where each performer takes upon the role of a composer and a real-time improvisator, simultaneously. The performance will include pre-composed and pre-recorded sections in the electronics part that are resulted from the manipulation of the live improvisation and recitation of the various texts by various performers.
Influenced by Sivan Cohen’s “Write A Work in Progress“ (a Piece for voice(s), a flute player, and flute parts (live electronics) ©All rights reserved to Sivan Cohen), Avital Cohen set forth an artistic journey-research in collaboration with her colleagues: Turkar Gasimzada, and Richard Schmutz. Through this journey, these artists have been contributing to the project by exploring specific individual pain that inspires them to create, to transform broad and abstract concepts into concrete artistic ideas. The project aims to experience how these unique energies manifest themselves collectively and observe connections made with the public as a result of the performance.
In this collaborative work, among all the artistic layers, there is a common conceptual approach in coordination with the following question artists would try to find answers to while working on their parts: How to deal with or feel about things that are wrapped or concealed? In a way, all of this is about hiding, concealing, wrapping things around the truth, and representing things disconnected from their surface appearances.
Each one of these artists has been experiencing injustice and pain in their daily artistic and professional life, long before the arrival of Covid-19 pandemic, in various ways and through different angles:
– Richard is focused on the unseen/undiscovered uniqueness of visual resources and the pain caused by their alienation.
– Turkar has been long contemplating about what kind of pain does a sound object experience and on which acoustic parameters when disguised or abandoned to the extent of being inaudible and unrecognizable.
– Avital is trying to find an answer to how content can represent things contrasting their surface and how to expose these artistic recourses detached from their conventional associations. She is searching for a variety of poetic timbres that are often acoustically hidden or inaudible, resulted in increasing and decreasing the presence of the performer.
Some of these questions were conceived after the shock and frustration resulted from knowing the fact that a beautiful and inclusive city like Bern, indirectly, and maybe also unintentionally or unconsciously offers a pass to Gurlitt (Cornelius) in the society’s collective memory as an art donor. Gurlitt (Cornelius) lived his professional life with a lack of transparency and kept in secret the art legacy of his father (Hildebrand) Gurlitt. The latter is known as Hitler’s friend, and his art-dealer.
The ethical question about the moral aspect of accepting such gifts, indirectly from someone with bloodshed on his hands, in the first place remains unanswered. The murdered victims of the Holocaust cannot speak of themselves. At the same time, they were being wiped off the face of the world by fascists, whereas, Gurlitt’s last wish before he passed about leaving the collection to the art museum in Bern was respected and his name was inscribed in large bold letters on the inside walls of the Art Museum in Bern.
© All rights reserved to Composing Body Ensemble
Fotografie/photographie: Ben Zurbriggen
Breath / 2015 - 2026
composed for and dedicated to Avital Cohen
Samuel Beckett, Text
Turkar Gasimzada, Music
Avital Cohen, Flutes und Performance
The performance of «BREATH» composed as a sort of correspondence to the Samuel Beckett’s theater piece with the same title. It is an Opera piece composed for solo flute based on audiovisual breathing language developed by the flutist and performer Avital Cohen.
Light as an important aspect of a piece is observed both in Beckett's text and Gasimzada's music. Beckett indicates specifics of lighting for his theater piece, Gasimzada on the other hand takes that idea and sort of materializes it by applying those specifics to the sound of the flute.
The text will be occasionally audible and not, depending on the musical material that it comes with at the certain moment.
Samuel Beckett, Text
Turkar Gasimzada, Music
Avital Cohen, Flutes und Performance
The performance of «BREATH» composed as a sort of correspondence to the Samuel Beckett’s theater piece with the same title. It is an Opera piece composed for solo flute based on audiovisual breathing language developed by the flutist and performer Avital Cohen.
Light as an important aspect of a piece is observed both in Beckett's text and Gasimzada's music. Beckett indicates specifics of lighting for his theater piece, Gasimzada on the other hand takes that idea and sort of materializes it by applying those specifics to the sound of the flute.
The text will be occasionally audible and not, depending on the musical material that it comes with at the certain moment.
Avital Cohen — Excerpt of «9 Rubei»
2016, Teatro Dimitri, Verscio
«Breath» Premiere, 28.05.2016
Air notes / 2016 - 2025

Foto: Nikkol Rot

Foto: Nikkol Rot

Foto: Nikkol Rot

Foto: Ben Zurbriggen
DE
Ein interdisziplinäres Werk für Publikum, Flöten und Flötenbestandteile, Plastiksack, Luft, Vakuum, Flötistin und Live-Elektronik von und mit Avital Cohen©
Künstlerischer Ausdruck der Metamorphose und der Mutationen, die durch den Vorgang der Entwurzelung verursacht werden©
Avital Cohen, Flöten, Performance und Sound Arts
Veronika Klaus (Bern), Sound Arts Erstattung
Richard Schmutz, Licht
© All rights reserved to Avital Cohen
Ein interdisziplinäres Werk für Publikum, Flöten und Flötenbestandteile, Plastiksack, Luft, Vakuum, Flötistin und Live-Elektronik von und mit Avital Cohen©
Künstlerischer Ausdruck der Metamorphose und der Mutationen, die durch den Vorgang der Entwurzelung verursacht werden©
Avital Cohen, Flöten, Performance und Sound Arts
Veronika Klaus (Bern), Sound Arts Erstattung
Richard Schmutz, Licht
© All rights reserved to Avital Cohen
Eine Flötistin ringt nach Luft. Sie folgt dem Ursprung des Klangs in seine exponiertesten Formen. Sie spürt den rohen pulsierenden Klängen der Vergangenheit, der Gegenwart und erzeugt eine neue Zukunft. Sie nimmt ihre musikalischen Eigenheiten wie auch ihren musikalischen Hintergrund auseinander. Vorab geschriebene Notengrenzen versucht sie aufzubrechen, um ihr künstlerisches Selbstportrait neu zu gestalten.
Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, sich in der Mitte eines Raumes hinzusetzen. Sie werden umringt von Mikrophonen, die in unterschiedliche Richtungen zeigen. Die Beleuchtung ist minimal, ähnlich einer Dämmerung.
Das Publikum folgt dem Spiel der Flötistin. Sie improvisiert auf verschiedenen Flöten und Flötenkopfmundstücken, mit dem eigenen Körper, unterschiedlichsten Requisiten und mit Live-Elektronik. Darin eingeflochten sind Erzählungen über ihre künstlerische Inspiration, Zitate aus ihrem Leben und Aussagen von bedeutenden Musikern.
Die Klänge, die sie produziert, umgeben die TeilnehmerInnen und schaffen eine Art «Schmetterlingseffekt» im Raum. Die Musikerin bewegt sich im Raum während die Anwesenden – in der Mitte sitzend – den Klang aus verschiedenen Richtungen wahrnehmen.
Die Klänge brechen die geschlossenen Raumgrenzen auf. Wo Licht und Luft nur begrenzt vorhanden sind, entfaltet sich jetzt eine expandierende und gleichzeitig kontrahierende Umgebung. Die endlosen Räume der Natur und der Luft werden eingesaugt – einatmend und ausatmend.
Dankeschön an:
Richard Schmutz, Manuela Trapp und Daniel Weissberg
Dauer: ca. 30 Minuten
Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, sich in der Mitte eines Raumes hinzusetzen. Sie werden umringt von Mikrophonen, die in unterschiedliche Richtungen zeigen. Die Beleuchtung ist minimal, ähnlich einer Dämmerung.
Das Publikum folgt dem Spiel der Flötistin. Sie improvisiert auf verschiedenen Flöten und Flötenkopfmundstücken, mit dem eigenen Körper, unterschiedlichsten Requisiten und mit Live-Elektronik. Darin eingeflochten sind Erzählungen über ihre künstlerische Inspiration, Zitate aus ihrem Leben und Aussagen von bedeutenden Musikern.
Die Klänge, die sie produziert, umgeben die TeilnehmerInnen und schaffen eine Art «Schmetterlingseffekt» im Raum. Die Musikerin bewegt sich im Raum während die Anwesenden – in der Mitte sitzend – den Klang aus verschiedenen Richtungen wahrnehmen.
Die Klänge brechen die geschlossenen Raumgrenzen auf. Wo Licht und Luft nur begrenzt vorhanden sind, entfaltet sich jetzt eine expandierende und gleichzeitig kontrahierende Umgebung. Die endlosen Räume der Natur und der Luft werden eingesaugt – einatmend und ausatmend.
Dankeschön an:
Richard Schmutz, Manuela Trapp und Daniel Weissberg
Dauer: ca. 30 Minuten
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EN
An interdisciplinary piece for public, flutes and flute parts, plastic bag, air, vacuum, flautist and live electronics© from and by Avital Cohen©
Artistic expression of the metamorphoses and the mutations caused by the process of uprooting©
Avital Cohen Flutes, Performance and Sound Arts
Veronika Klaus, Sound Arts Erstattung
Richard Schmutz, Lighting
A flautist gasps for breath. She follows the origin of sound in its most exposed forms. She feels the raw, pulsing notes of the past and the present, and she creates a new future. She dissects her musical singularities as well as her musical background. To create her new self-portrait as an artist, she tries to disassemble the limits set down by pre-written notes.
The participants are invited to sit down in the middle of a room. They are surrounded by microphones pointing in different directions. The lighting is minimal, as if in a twilight setting. The audience follow the flautist’s playing. She improvises on different flutes and flute mouthpieces, with her own body, various props and with live electronics. Woven throughout the performance are stories of her artistic inspirations, quotations from her life and statements of renown musicians.
The tones she produces surround the participants and create a type of “butterfly effect” in the room. The musician moves around the room while the audience, who is seated at the center, perceives the sounds from different directions.
The resonances break open the room’s closed boundaries. Where light and air are available only in limited supply, an environment develops that both expands and contracts at the same time. The endless space of nature and air is absorbed inhaling and exhaling.
Many thanks to:
Richard Schmutz, Manuela Trapp and Daniel Weissberg
ca. 30 minutes
EN
An interdisciplinary piece for public, flutes and flute parts, plastic bag, air, vacuum, flautist and live electronics© from and by Avital Cohen©
Artistic expression of the metamorphoses and the mutations caused by the process of uprooting©
Avital Cohen Flutes, Performance and Sound Arts
Veronika Klaus, Sound Arts Erstattung
Richard Schmutz, Lighting
A flautist gasps for breath. She follows the origin of sound in its most exposed forms. She feels the raw, pulsing notes of the past and the present, and she creates a new future. She dissects her musical singularities as well as her musical background. To create her new self-portrait as an artist, she tries to disassemble the limits set down by pre-written notes.
The participants are invited to sit down in the middle of a room. They are surrounded by microphones pointing in different directions. The lighting is minimal, as if in a twilight setting. The audience follow the flautist’s playing. She improvises on different flutes and flute mouthpieces, with her own body, various props and with live electronics. Woven throughout the performance are stories of her artistic inspirations, quotations from her life and statements of renown musicians.
The tones she produces surround the participants and create a type of “butterfly effect” in the room. The musician moves around the room while the audience, who is seated at the center, perceives the sounds from different directions.
The resonances break open the room’s closed boundaries. Where light and air are available only in limited supply, an environment develops that both expands and contracts at the same time. The endless space of nature and air is absorbed inhaling and exhaling.
Many thanks to:
Richard Schmutz, Manuela Trapp and Daniel Weissberg
ca. 30 minutes



















